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Anke Angel
wurde 1961 in Zeist, Holland geboren.
Ihr Vater war und ist nicht nur ein großer Boogie Woogie - Fan, sondern auch ein exzellenter Pianist.
Schon als kleines Mädchen saß Anke Angel bei ihrem Vater uf dem Schoß, wenn er in die Tasten
griff. Und sie hörten gemeinsam die Platten on den Boogie Woogie - Giganten Albert Ammons,
Pete Johnson und Meade Lux Lewis.
So war die musikalische Zukunft der Tochter vorbestimmt, als sie mit sechs Jahren begann, Klavierunterricht zu nehmen. Da in ihrem Heimatort Zeist nur “klassische Klavierlehrer” verfügbar waren, lernte Anke Angel das Boogie Woogie - Spiel durch zahlloses Hören der alten Platten ihres
Vaters. Schon bald komponierte sie eigene Boogies und nahm diese mit dem Equipment des Vaters
auf. Später genoss Anke Angel dann noch eine Gesangsausbildung.
Während ihrem Jurastudium in Utrecht schloss sich Anke Angel einem abarettduo an, mit dem sie
3 Jahre lang in ganz Benelux auftrat. Was als Spass begann, brachte dem Duo den national
anerkannten Kabarettpreis ein. Aber ihre wahre Liebe gehörte dem Boogie Woogie.
Die Zusammenarbeit mit dem holländischen Jazzpianisten Rob Agerbeek verfeinerte ihren Piano-
Stil. Auf einem Boogie Woogie - Festival traf Anke Angel dann die Piano-Legende Little Willie
Littlefield, der von ihr sofort begeistert war und sie unter seine Fittiche nahm.
Little Willie und Ankes Vater ließen nicht locker und ermutigten sie zu einer professionellen
Musikerkarriere.
Mit 40 verließ Anke schließlich die Anwaltssozietät, “weil ich als Musikerin mehr Menschen glücklich
machen konnte denn als Anwältin”.
Seitdem tritt Anke Angel solo, mit ihrem Trio oder ihrem Quartett auf.
Riesenerfolge feierte sie u.a. beim New Orleans Music Festival in Erfurt, beim Boogie ‘n’ Blues Festival
Bad Ischl (A), beim Pianisten-Festival in Hamburg und beim Boogie Woogie-Festival Berlin.
Ihr umfangreiches Repertoire umfasst natürlich in erster Linie Boogie Woogie und Blues, aber auch
Eigenkompositionen, jazzige Balladen (Nina Simone, Ella Fitzgerald) und Stücke im Stil eines Oscar
Peterson oder Errol Garner.
Concertbüro Rolf Schubert
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